 Spätestens seit dem Film von James Cameron kennt sie jeder, die Titanic: majestätisch mit hoher technischer Ausstattung war sie das Aushängeschild der White-Star-Line. Das angeblich unsinkbare Schiff sank am 15. April 1912 nach einer Kollision mit einem Eisberg. Mehr als 1500 Menschen verloren bei dieser Katastrophe das Leben.

Mein erstes Modell mit 14
Meine Bekanntschaft mit der Titanic, diesem imposanten und schnittigen Schiff der White-Star-Line begann jedoch weit vor dem Film. Mein Vater erzählte uns Jungs bereits im Kindesalter vom Untergang dieses Schiffes und von der hohen technischen Ausstattung an Bord. Das phaszinierte uns. Der Wunsch, ein Modell dieses Schiffes zu bauen, entstand bald, doch es gab nur sehr wenig Material. Ein einziges Foto bildete die Grundlage für meinen ersten Versuch. Man konnte am Ergebnis zwar erkennen, dass es die Titanic sein sollte, doch sehr viele Fragen blieben offen. So zum Beispiel das gesamte Unterwasserschiff.
Das war um 1976, als ich 14 Jahre alt war. Ich sammelte fortan alles, was es zur Titanic gab, doch das war nicht viel. Erst als Robert Ballard das Wrack entdeckte, war das Schiff wieder im Gespräch und das Sammeln wurde ergiebiger. Zu Weihnachten 1992 packte mich dann das Fieber ganz, denn meine Frau schenkte mir das Werk "Olympic & Titanic".
In den nächsten zweieinhalb Jahren entstand ein Modell der Titanic im Maßstab 1:100, welches sehr detailliert ist. Über 2.500 Stunden Arbeit stecken in diesem Schiffsmodell und fast alles ist Handarbeit. Näheres lesen Sie im Baubericht.
Dank
Obwohl ich das Modell allein gebaut habe, habe ich doch Dank zu sagen für die Unterstützung, die ich erfahren habe. Zunächst einmal Dank an meine Familie, die mich in der Zeit des Bauens oft entbehren musste. Besonders meine Frau Ute war stets kritischer Begleiter der Arbeit und sie ist heute noch stolzer auf das entstandene Modell als ich. Ich danke aber auch Tischlermeister Ralf Baensch aus Ahlbeck, der mir großzügig Holzleisten und furnierte Platten zur Verfügung stellte, Herrn Eichholz, der mir die Arbeit abnahm und die weit über 1000 Bullaugen aus Messingrohr abdrehte. Aber auch Dank an Glasermeister Niels Fetting, der mir kostenlos den ersten Glaskasten baute und somit erst das Ausstellen meines Modell ermöglichte. Der inzwischen leider verstorbene Hans Buchholtz drechselte mir einige Kleinteile.
Nicht zuletzt gebührt meiner Nichte Susi ein besonderer Dank für die Übersetzung dieser Homepage in das Englische.
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